Roadtrip von British Columbia bis nach Québec City

Wir starteten unsere Reise am Samstag, den 24. Juni von Oliver (BC) nach Banff (AB), nachdem wir unsere Sachen (Zelt, Essen, Katze) bei über 30 grad ins Auto geräumt hatten. Den Abend haben wir mit Freunden in den zwei lokalen Clubs verbracht und übernachtet wurde in der geliebten Fairmont Staff Accomm. Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Calgary um meine guten Freunde, die Forbes zu besuchen.
Leider hatten wir kurz vor der Ausfahrt zu den Scenic Acres ein Problem mit unserem Auto, weswegen wir schnellst möglich eine Werkstadt finden mussten, da wir nicht herausfinden konnten was genau das Problem war. Während des Haltens auf dem Seitenstreifen beschlossen wir die kleine Katze in die Farm, neben der wir standen frei zu lassen. Ihr Halsband habe ich an den Zaun gehängt und mit großen Tränen haben wir die Süße verabschiedet. Nach dem wir unser Auto professionell durchchecken ließen, waren wir um einiges schlauer und machten uns gleich auf die Suche nach einem Reifen für unseren Weasley.
Wir können uns glücklich schätzen dass Colin einen Bekannten hat der uns den 5$ Reifen (?!) kostenlos montierte. Nach einem super spaßigen Nachmittag mit den drei Jungs und einem köstlichen BBQ, machten wir uns auf, um es noch vor Mitternacht bis nach Saskatchewan zu schaffen. Wir hatten leider nur ein paar Farben am Horizont gesehen, doch die Nordlichter waren zu weit von uns entfernt um sie am Himmel genießen zu können…
Da wir nur wenig schlaf abbekommen haben, ging es um 4:00 am weiter. Da Jérémy bis hierhin gefahren war, war ich jetzt an der Reihe. Mit 120 km/h in einem 92 Toyota sind wir über den Highway gepfeffert, bis wir leider starken Seitenwind bekamen und ich die Kontrolle über unser Auto verlor. Der Wind kam von der linken Seite und drückte uns beinahe in den Graben, weswegen ich probierte nur leicht dagegen zu lenken, damit wir nicht übermäßig stark nach links schwenken. Der Wind hatte aber in genau diesem Moment die Richtung gewechselt und uns mit einem Schlag im Kreis gedreht bis wir Seitwärts die Böschung runter gedriftet sind.
Wir waren nun hell wach.
Es war ein Schock für uns beide und mein Adrenalin vermischte sich mit der Angst die ich noch heute spüre, wenn wir zu nahe an den Seitenstreifen kommen.
Wir haben beschlossen, dass Jérémy von nun an weiterfährt, und nach einer 4 stündigen Pause ging es halbwegs motiviert weiter Richtung Manitoba.
Wir haben es bis nach Ontario geschafft, wo wir ein paar Stunden an einem See ein Nickerchen machten. Es war wunderschön die Sonne aufgehe zu sehen.
Es hat uns einen ganzen Tag gekostet um durch die langweilige, grüne und bewaldete Provinz zu fahren. Ohne großartig Anzuhalten, wechselten wir und ich fuhr am Mittwoch, den 28. Juni ganz früh morgens über die Québec’s Provinz Grenze.

Wir erreichten unser neues zu Hause gegen Abend und überraschten Jérémy’s Bruder, sowie einen seiner guten Freunde.
Am nächsten Morgen besuchten wir seinen Vater und einige Tage später seine älteste Schwester und so weiter ….

Nun heißt sparen für New York.

Ich melde mich,

Hannah

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